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Buch I · Der Ursprung · Kapitel I

Der Erste Tanz

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Am Anfang war nichts. Nur Leere.

Die große Ausdehnung hatte alles bis an die Grenzen der Wirklichkeit verstreut: Fragmente von Welten, Echos von Sternen, Überreste dessen, was einst war, und Samen dessen, was eines Tages werden könnte. Alles trieb getrennt, verloren in Lichtjahren Entfernung, schwebend in der Unermesslichkeit.

Doch etwas blieb noch. Die Energien.

Sie hatten weder Form noch Namen noch Bestimmung. Es waren alte Essenzen, schlummernde Erinnerungen, noch ungeborene Träume. Sie tanzten zwischen den Fragmenten der Leere, streiften einander wie Flüstern aus Licht, sangen untereinander eine Melodie, die niemand hören konnte, der nicht demselben Herzschlag angehörte.

Jede Energie hatte ein Lied.
Und jedes Lied suchte die anderen.

Nach und nach, geleitet von jenem unsichtbaren Pulsschlag, begannen sie sich zu versammeln. Es einte sie die Sehnsucht nach dem, was sie verloren hatten, die Hoffnung auf das, was sie erschaffen konnten, und eine Kraft, älter als die Zeit: die Liebe.

So, im Klang ihrer Melodie, zwischen Träumen, Erinnerungen und Versprechen, verflochten sich die Energien. Und aus jenem ersten Tanz wurde Vaalbará geboren.

Eine magische Welt, gewoben aus den Überresten der Schöpfung und dem tiefen Wunsch, wieder zu sein. Eine Welt, in der die Sterne lauschen, die Meere sich erinnern, die Wälder Geheimnisse hüten und die Schmuckstücke keine bloßen Zierden sind, sondern lebendige Fragmente alter Energien.

Denn in Vaalbará verblassen die Träume beim Erwachen nicht.
In Vaalbará, wenn du mit genug Kraft träumst …
erwachen die Träume zum Leben.

El Primer Baile